Biographie

Die österreichische Sopranistin Elisabeth Breuer begeistert mit ihrer musikalischen Vielseitigkeit, ihrer klanglichen Ausdruckskraft und ihrer besonderen Bühnenpräsenz. Ihr Repertoire umfasst Werke des Barock und der großen geistlichen Musiktradition ebenso wie die zentralen Kompositionen der Klassik und Romantik sowie ein vielseitiges Opern- und Konzertrepertoire. Sie arbeitet im internationalen Musikleben mit renommierten Orchestern, Ensembles und Dirigenten zusammen.

„Völlig mühelos schwebt ihre Stimme wie auf Wolke sieben.“

— C-Moll-Messe I Laeiszhalle Hamburg I klassik-begeistert.de

Zu ihren jüngsten Opernengagements zählen Valencienne in Lehárs Die lustige Witwe am Staatstheater Wiesbaden, Angelica in Händels Orlando an der Oper Frankfurt sowie Elisa in Mozarts Il re pastore am Teatro La Fenice in Venedig. In konzertanten Aufführungen von Händels Il Trionfo del Tempo e del Disinganno war sie mit dem Orchester Les Passions de l’Âme in der Schweiz und Belgien zu erleben.

„Die Koloraturen stiegen in siegessichere Höhen auf, glasklar und unglaublich gut. Eine Glanzbesetzung.“

— L’Incontro Improvviso I Donaufestwochen I OÖ Nachrichten

Ihr erstes Festengagement führte Elisabeth Breuer an das Musiktheater Linz, dem sie von 2009 bis 2016 verbunden war. Dort sang sie zentrale Partien ihres Fachs, darunter Norina in Donizettis Don Pasquale, Musetta in Puccinis La Bohème, Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel, Despina in Mozarts Così fan tutte, Constance in Poulencs Dialogues des Carmélites und Adele in der Fledermaus von Johann Strauss.

Weitere Engagements führten Elisabeth Breuer unter anderem an die Oper Köln, das Teatro Lirico di Cagliari, das Teatro di San Carlo in Neapel und das Teatro Regio di Torino, wo sie ein vielseitiges Repertoire von Mozart über die italienische Oper und Werke des 20. Jahrhunderts bis hin zur Operette interpretierte. Darüber hinaus widmete sie sich auch selten gespielten Opernwerken und war als Rezia in Haydns L’Incontro improvviso bei den Donaufestwochen unter Michi Gaigg, als Hyppolithe in Schürmanns Die getreue Alceste unter Christina Pluhar bei Winter in Schwetzingen sowie als Eurilla in Vivaldis La Ninfa e il Pastore unter Federico Maria Sardelli beim Festival Opera Barga zu erleben.

Auf der Konzertbühne umfasst Elisabeth Breuers Repertoire zentrale Werke vom Barock bis zur Spätromantik. Sie interpretierte unter anderem Mendelssohns Paulus mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Brahms’ Deutsches Requiem im Wiener Musikverein, Haydns Schöpfung mit dem MDR-Sinfonieorchester, Mahlers 8. Sinfonie im Mailänder Dom, Mahlers 4. Sinfonie unter Kent Nagano bei den Herrenchiemsee Festspielen sowie Beethovens 9. Sinfonie unter Emmanuel Tjeknavorian im KKL Luzern. Weitere Höhepunkte waren Orffs Carmina burana unter Pinchas Steinberg in Palermo und Bachs Johannespassion mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Andreas Reize. Wiederholt war die Sopranistin zudem bei den traditionellen Wintermärchen-Konzerten in der Elbphilharmonie Hamburg zu erleben.

Die Musik Mozarts begleitet die Sopranistin seit vielen Jahren und nimmt einen wichtigen Platz in ihrem Repertoire ein. Zu den Höhepunkten zählt die C-Moll-Messe, die sie unter anderem mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Daniel Harding, der NDR-Radiophilharmonie unter Andrew Manze, dem MDR-Sinfonieorchester unter Risto Joost sowie der Israel Camerata unter Philippe Herreweghe interpretierte.

Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie mit Dirigenten wie Ton Koopman, Hans-Christoph Rademann, Reinhard Goebel, Aapo Häkkinen, Justin Doyle und Ludwig Böhme sowie mit Klangkörpern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Amsterdam Baroque Orchestra, dem Freiburger Barockorchester, dem Helsinki Baroque Orchestra, dem La Folia Barockorchester, der Internationalen Bachakademie Stuttgart und dem RIAS Kammerchor.

„Elisabeth Breuer besticht mit belebend vorgetragenen Arien. Ihre Interpretation trifft den Zuhörer direkt ins Mark.“

— Johannespassion I Thomaskirche Leipzig I L-IZ.DE

Ihre Konzerttätigkeit führte sie unter anderem in die Berliner Philharmonie, die Tonhalle Zürich, die Laeiszhalle Hamburg, das Konzerthaus Berlin, das Wiener Konzerthaus, das Seoul Arts Center, den Palau de la Música in Barcelona, das Müpa Budapest und das Musiikkitalo Helsinki. Wiederholt war sie zudem bei den Herrenchiemsee Festspielen, dem Bachfest Leipzig und den Tiroler Festspielen Erl zu erleben.

Den Auftakt der Saison 2026/27 bilden Konzerte mit Mahlers 4. Sinfonie, Mozarts Krönungsmesse sowie Ravels Chansons madécasses beim Festival Sagra Umbra in Perugia unter Enrico Bronzi. Es folgen Aufführungen von Händels Theodora unter Hans-Christoph Rademann bei der Internationalen Bachakademie Stuttgart in Ludwigsburg und Stuttgart, später auch im Rahmen der Händel Festspiele Halle. Darüber hinaus widmet sie sich unter Rademanns Leitung in Stuttgart Werken von Mozart und Marianna Martines. Mit dem Amsterdam Baroque Orchestra und Ton Koopman geht sie zunächst mit Bachs Weihnachtsoratorium auf Tournee und gastiert dabei in der Schweiz, den Niederlanden, Deutschland und Spanien, bevor sie später unter seiner Leitung auch Mozarts Requiem in den Niederlanden und Spanien singt.

Weitere Höhepunkte sind ein Liederabend gemeinsam mit Sir András Schiff in Vicenza sowie Aufführungen von Orffs Carmina burana unter Daniel Geiss, unter anderem in der Elbphilharmonie Hamburg, und Beethovens Missa solemnis unter Heinz Ferlesch in Österreich. Mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich ist Elisabeth Breuer mehrfach zu erleben: Unter Alfred Eschwé gestaltet sie die traditionsreichen Neujahrskonzerte, unter anderem im Wiener Musikverein. Zu Ostern kehrt sie mit Bachs Matthäuspassion unter Reinhard Goebel nach Grafenegg zurück.

Aufgewachsen im steirischen Haus im Ennstal, entdeckte Elisabeth Breuer schon früh ihre Liebe zur klassischen Musik und zum Gesang. Sie besuchte den Musikzweig des Stiftsgymnasiums Admont und begann anschließend ein Studium der Musikpädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Parallel dazu erhielt sie ihre Gesangsausbildung bei Elisabeth Batrice.

Juli 2026

Repertoire